Offene Bürgerliste Selent OBS

• offen für jede Art der Bürgerbeteiligung

Presse

Kieler Nachrichten 23.4.2008

In einem Artikel in seinem Weblog kritisiert Hunck OBS Zitieren ist eine Kunst
Darin schreibt er
Zitat:
"und die launige Zitierweise »Ausgerechnet Klimaschutz im neuen Fokus der Blomenburg Trägergesellschaft« für einen Artikel aus den Kieler Nachrichten namens »Klimaschutz jetzt im Fokus« fiel schon der Verfasserin des KN-Artikels negativ auf…"
Zitat Ende
Interessant im diesem Zusammenhang, daß die Verfasserin uns gegenüber erklärte, den OBS Beitrag gar nicht gesehen zu haben

Mutwillige Zerstörung: Warum nur? | Kieler Nachrichten Online 11.4.2008
Jugendvandalismus in Selent

Kieler Nachrichten 3.4.2008


Wenn die Vertreter der Gemeinde schon auf die "Nörgelei" einer Handvoll Einwohner so gereizt reagieren, was wird erst sein, wenn eines der "Schönsten Baugebiete Norddeutschlands" einmal in ferner Zukunft wirklich ausgelastet ist, fragt sich OBS

Lars Berwald schrieb in Frank Hunck's Weblog als Kommentar zum Artikel Letzte Gemeindevertretersitzung vor den Kommunalwahlen?:

1. zum Thema |Bauschutt|:

Das vom Burgherrn an der Pumpstation abgelagerte Abrissmaterial liegt nicht in der Baugebietsfläche sondern im gerodeten Altwaldbestand und sogar teilweise innerhalb des Altwaldes und komplett innerhalb des Waldschutzstreifens. Zusätzlich ist im Textteil des Bebauungsplan B-11 ausdrücklich jede Ablagerung jeder Art dort untersagt. War dieser Parkteil mit dem Wanderweg früher eine der reizvollsten Ecken des Blomenburgparks zeigt er sich heute als kahlgeschlagenes Ödland mit Halden von Abrissmaterial, da helfen auch die 2 einsamen Rhododendren nicht. Wenn der Burgherr gleichzeitig mit einer, seiner Meinung nach gelungener Mischung aus Natur und Ästhetik im Park wirbt, kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Der Kreis hat den Burgherren zu Recht aufgefordert, die dort gelagerten |Dinge| zu entfernen. Das Abfahren ist im Herbst begonnen, dann jedoch unterbrochen worden, weil die schweren Maschinen im weichen Waldboden zu sehr eingesunken sind. Mit einer Fortsetzung der Abfuhr bei trockenem Boden ist zu rechnen. Auch ist dem Burgherren untersagt worden, weiterhin Strauchschnitt im Wald abzulagern und ist der Burgherr vom Kreis aufgefordert worden, die mehrere 100m² umfassende Strauchschnittdeponie im Herbst aufzuheben, also zu schreddern.. Die Sichtweise von Bürgermeisterin Antje Josten und von Kalli Jipp ehrt beide als Freunde des Burgherren, ist aber ansonsten dem Bürger nicht vermittelbar.

2. Zum Thema |Wald|

Das Betreten des Waldes regelt das Landesforstgesetz Schleswig-Holstein. Hier mal ein Auszug:

|§ 17 Betreten des Waldes

(1) Jeder Mensch darf den Wald zum Zwecke der naturverträglichen Erholung auf eigene Gefahr betreten. Das Betreten in der Zeit von einer Stunde nach Sonnenuntergang bis zu einer Stunde vor Sonnenaufgang (Nachtzeit) ist auf Waldwege beschränkt. Auch bei Tage auf Waldwege beschränkt ist das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen, das Skilaufen und das nicht durch Motorkraft oder Zugtiere bewirkte Schlittenfahren.| Dem Bürger steht es also frei den Wald zu betreten, ob es dem Burgherrn passt oder nicht. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass sich mit Inkrafttreten der Bebauungspläne B-10 und B-11 der Wert der Hartmannschen Ländereien um ca.5 Millionen Euro erhöht hat. Wenn also irgendwer dankbar sein sollte, dann sicher der Burgherr, nicht der Bürger, der großzügigerweise den |Privatwald| betreten darf|

3. Zum Thema |Kritik der Einwohner|

Um nicht missverstanden zu werden, ich liebe Selent, aber ich bin nicht blind für seine Probleme.

Die Situation im praktisch leerstehenden Venturepark entspricht in keiner Weise den gesetzten Zielen. Auch in den Neubaugebieten ist seit nunmehr zweieinhalb Jahren kein einziges Grundstück verkauft worden. Um die |Die Dinge zu einem guten Ende zu führen| bedarf es mehr als Durchhalteparolen. Ganz besonders vermisse ich ein Konzept in den Jipp|schen Aussagen, wie er die |Dinge| zu einem guten Ende führen will. Jetzt muss gefragt werden, warum sich die |Dinge| so daneben entwickelt haben und jetzt muss gefragt werden, wie das zu ändern ist, alles andre ist wirklich Unsinn. Ob es schließlich um die |persönlicher Empfindlichkeiten einer kleinen Minderheit| oder die |gemeindschaftlichen Sorgen einer großen Mehrheit| geht, wird an der Wahlurne am 25. Mai. entschieden.

Noch Folgendes; die Unterscheidung in Neu- und Alt-Selenter nervt. Erstens wohne ich hier schon 10 Jahre(Mittel-Selenter??) und zweitens wird das |Dorf-im-Dorf | beklagt, aber gleichzeitig mit solchen Kategorien erst geschaffen. Irgendwie wird der Neu-Selenter als unartig und unreif gewertet, dem weder Sitz noch Stimme zugestanden werden sollte? Oder was soll damit ausgedrückt werden? Ich bitte zukünftig von dieser Einteilung abzusehen.

Lars Berwald

Nachzulesen bei Hunck hier


Politische Alternativen in Selent | Frank Hunck Weblog
Vielen Dank, Frank Hunck, aber die Ziele und Themen der OBS gehen weit über den Komplex Blomenburg hinaus...

Kieler Nachrichten 29.03.08






Foto J.Bunjes Kieler Nachrichten

Luftschlösser werden abgerissen | Kieler Nachrichten Online 19.12.2007

Klimaschutz im Fokus | Geschäftfsführerwechsel | Kieler Nachrichten Online 5.2.2008
Ausgerechnet Klimaschutz, nachdem ganze Waldareale dem Baugebiet weichen mußten

Erst Internet, jetzt Erwärme
Einem Flop folgt der nächste



Blomenburg nicht ausgelastet | Kieler Nachrichten Online 23.1.2008

Geschäftsführer Venturepark geht| Kieler Nachrichten Online 23.1.2008